Erster Blick in den Hof

Erstellt von Sven Taraba | |   Unternehmen

Im August 2014 standen wir zum 1. Mal in unserem künftigen Bauernhof, verbotenerweise. Wie aufregend!

 

Schon seit einigen Wochen standen wir mit den Hof-Erben in Kontakt und verhandelten über einen Kauf. Nun bekamen wir die Erlaubnis, das Anwesen auch selbst einmal zu betreten, allein und auf eigene Gefahr. Gemeint war wohl vor allem der nördliche Garten und mehr nicht, wie wir hinterher erfuhren. Aufgrund undichter Zäune usw. konnten wir nebst Achitektin nicht der Versuchung widerstehen, auch das Innere des eigentlichen Dreiseithofes zu betreten. Und so standen wir plötzlich mittendrin. Oh, war der aber groß! Das war der erste Eindruck. Ansonsten war alles eigentlich genau so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Ein historisches Pflaster war nicht mehr zu sehen, überall war in der DDR-Zeit Asphaltaufgebracht worden, aus dem inzwischen schon wieder Unkraut sprießte. In der Hofmitte war anstelle der alten Mistgrube ein kleiner Teich entstanden, in dem sich das Regenwasser sammelte.

Der zweite Blick dann: Überall Risse und bröckelnde Steine. Und kaputte Dächer mit Löchern... Wie es wohl in den Gebäuden aussah? Da viele Türen offen standen oder gar nicht mehr existierten, wagten wir hier und dort einen Blick hinein. Auch da sahen wir viele Bauschäden. Beeindruckend war der Blick in die große Scheune: unendlich viel Platz für einen künftigen Lagerraum! Und der riesige, halb bewaldete Garten hinter der Scheune....

Das Fazit: Ja, das könnte unser Hof werden! So schnell, wie wir gekommen waren, verließen wir das Anwesen. Für eine positive Entscheidung hatten wir genug gesehen!

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Dachstuhl mit Bauschäden
Dachstuhl mit Bauschäden
Teich mit Schilf
Die Mitte des Hofes: Ein kleiner Teich mit Schilf
Gutshaus
Das Gutshaus war Wohnsitz des Bauern und seiner Familie
Künftiger Lagerraum
Das Erdgeschoss der Scheune - unendlich viel Platz!
Risse im Mauerwerk
Risse im Mauerwerk